Was es Neues gibt:
Erfolgreiches Jahr für den Zweckverband
Erstelldatum23.04.2026
Positiver Rückblick bei der 26. Verbandsversammlung: Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz stellte aktuelle Zahlen und Entwicklungen vor.
Zum 26. Mal sind die Verbandsräte des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZV KVS Oberpfalz) zu einer Verbandsversammlung im Amberger Congress Centrum zusammengekommen.
Nach der Begrüßung durch Verbandsvorsitzenden und Oberbürgermeister der Stadt Amberg Michael Cerny gab Simone Schwarz, die Geschäftsführerin des Zweckverbands, einen Einblick in die aktuellen Zahlen: So wuchs der Verband, der neben der Oberpfalz auch in Niederbayern, Mittel- und Oberfranken tätig ist, Stand Ende März 2026 auf 163 Kommunen – wovon 159 als Mitglieder und 4 über eine Zweckvereinbarung angeschlossen waren.
Dementsprechend gab es einiges zu tun: So wurden im Jahr 2025 im Bereich Parkraumüberwachung 32.225 Überwachungsstunden (in 2024: 29.038) geleistet und 86.716 Ordnungswidrigkeitenverfahren (in 2024: 86.214) eingeleitet. Im Bereich der Geschwindigkeitsmessungen lagen die geleisteten Überwachungsstunden bei 19.976 (in 2024: 18.894) und die eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren bei 127.400 (in 2024: 112.139). Im Kommunalen Ordnungsdienst wurden im vergangenen Jahr 2.169 (in 2024: 2.572) Überwachungsstunden geleistet und 342 (in 2024: 609) Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Dass die Arbeit des Zweckverbands sinnvoll und wichtig ist, präsentierte Schwarz anhand der Entwicklung von Verstoßquoten mehrerer Kommunen. Ein Beispiel: Lag die Quote bei der Messung in der Wilhelm-Sträubig-Straße im Juni 2025 noch bei über 29 Prozent, konnte diese durch regelmäßige Geschwindigkeitsüberwachung bei einer vergangenen Messung auf 8,19 Prozent Prozent reduziert werden.
Diese Entwicklungen sind für den Verband jedoch kein Grund sich auszuruhen. Trotzdem wurden 2025 im Verbandsgebiet 318 Fahrverbote wegen Raserei verhängt und 4.048 Punkte in Flensburg vergeben – unter anderem an diesen „unrühmlichen Spitzenreiter“ auf der „Wall of Shame“: Ein Autofahrer war in Leonberg auf der B 299 mit 141 km/h statt erlaubter 70 km/h unterwegs. Die 71 km/h zu schnell kosteten ihn 700 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.
In ihrem Schlusswort wandte sich Geschäftsführerin Simone Schwarz an die ausscheidenden Verbandsräte: „Sie haben diese Verantwortung angenommen – mit Sachverstand, mit Engagement und mit dem klaren Ziel, die Verkehrssicherheit in Ihrer Kommune und unserem Verbandsgebiet kontinuierlich zu verbessern. Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz!“ Direkte Worte richtete Schwarz dann an Oberbürgermeister Michael Cerny zu: „Im Namen des Zweckverbands möchte ich dir von Herzen für die stets vertrauensvolle, verlässliche und immer konstruktive Zusammenarbeit danken. Für uns warst du weit mehr als nur ein Vorsitzender: ein verlässlicher Ansprechpartner, jemand, der zuhört, vermittelt und mit seiner ruhigen Art vieles möglich gemacht hat.“ Zum Abschluss überreichte Schwarz Cerny noch ein kleines Präsent für den Ausbau eines Campers.

