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25. Verbandsversammlung: Von Entwicklungen & Wachstum
Erstelldatum24.10.2025
Die 25. Verbandsversammlung des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, kurz ZV KVS Oberpfalz, bot einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen der vergangenen Monate. Im Fokus: aktuelle Zahlen, neue Kommunen und das gemeinsame Ziel, den Verkehr sicherer zu machen.
Zum 25. Mal trafen sich die Verbandsräte des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Die Sitzung fand im hybriden Format statt: Während sich ein Teil der Mitglieder im Amberger Congress Centrum (ACC) versammelte, nahmen andere digital an der Versammlung teil. Insgesamt waren 84 Verbandsräte anwesend.
Nach der Begrüßung durch den Verbandsvorsitzenden und Amberger Oberbürgermeister Michael Cerny gab Geschäftsführerin Simone Schwarz einen Überblick zu den aktuellen Zahlen. Der 2014 gegründete Verband ist längst über die Grenzen der Oberpfalz hinaus aktiv und betreut mittlerweile auch Kommunen in Niederbayern, Mittel- und Oberfranken. Bis Ende August 2025 ist der Zweckverband auf insgesamt 162 Kommunen angewachsen – davon 156 als Mitgliedskommunen, weitere 6 über Zweckvereinbarungen.
Und es werden kommendes Jahr noch mehr: Auf der Tagesordnung im ACC standen die Anträge neuer Kommunen: Der Markt Burgebrach, die Gemeinde Schönbrunn, die Gemeinde Pommersfelden, die Gemeinde Frensdorf (alle Landkreis Bamberg) und die Gemeinde Wald (Landkreis Cham) sind dem Zweckverband künftig als Mitglieder angeschlossen; der Markt Wachenroth (Landkreis Erlangen-Höchstadt), die Gemeinde Neuschönau (Landkreis Freyung-Grafenau) und die Stadt Pottenstein (Landkreis Bayreuth) über eine Zweckvereinbarung. Darüber hinaus erweitert die Gemeinde Wackersdorf (Landkreis Schwandorf) ihre übertragenen Aufgabenbereiche: Künftig übernimmt der Zweckverband dort auch die Überwachung gemäß § 88 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 Buchst. a) bis h) sowie Nr. 4 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV). Ferner wurde der Austritt der Gemeinde Waidhaus (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab) beschlossen.
Bei 162 Kommunen gab es auch einiges zu tun: So wurden im Jahr 2025 bislang (Zahlen alle Stand Ende August 2025) 35.644 Überwachungsstunden geleistet – 21.484 im ruhenden Verkehr, 12.689 im fließenden Verkehr und 1.471 im Kommunalen Ordnungsdienst – und 136.038 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet – 57.536 im ruhenden Verkehr, 78.228 im fließenden Verkehr und 274 im Kommunalen Ordnungsdienst. Zudem wurden bisher in Summe 3.957.139,46 Euro an Verwarnungs- und Bußgeldern (1.340.353,47 Euro im ruhenden Verkehr, 2.608.985,65 im fließenden Verkehr und 7.800,34 Euro im Kommunalen Ordnungsdienst) eingenommen. Dass die Arbeit des Zweckverbands sinnvoll und wichtig ist, präsentierte Schwarz anhand der Verstoßquoten mehrerer Kommunen. „Diese Entwicklungen zeigen, dass regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen wirken und unsere Straßen nachhaltig sicherer machen“, so Schwarz.
Für den Verband jedoch kein Grund sich auszuruhen. Trotzdem wurden 2025 bislang (alle Zahlen Stand Ende August 2025) 219 Fahrverbote wegen Raserei verhängt und 2.609 Punkte in Flensburg vergeben – unter anderem an diese „unrühmlichen Spitzenreiter“ auf der „Wall of Shame“:
- Platz 3: 64 km/h zu schnell – mit 114 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts. o In der Sulzbacher Straße in Amberg o Im Ortsteil Mitteldorf in Königstein
- Platz 2: 66 km/h zu schnell – mit 116 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts in der Nürnberger Straße in Hemau
- Platz 1: 71 km/h zu schnell – mit 141 km/h bei erlaubten 70 km/h außerorts in Leonberg, B299, zwischen Abzweigung Pechofen und Brücke
Für alle hieß das: 700 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot.
Präsentiert wurde zudem der Haushalt für das Jahr 2026: In diesem sind Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro vorgesehen – unter anderem für die Beschaffung von zwei weiteren semi-stationären Messanlagen sowie zusätzlicher Messtechnik, die durch den Beitritt der neuen Kommunen notwendig wird. „Mit diesen Investitionen wird gezielt in zukunftsorientierte Maßnahmen investiert, um die langfristige Stabilität des Zweckverbandes zu sichern“, so die Kaufmännische Leitung Susanne Ens. Dank der positiven Geschäftsjahre seit 2022 konnte der Zweckverband solide liquide Mittel aufbauen. Diese sind ausreichend, um trotz der vorgesehenen Investitionen auch in der derzeit gesamtwirtschaftlich unsicheren Lage über angemessene Rücklagen zu verfügen.









